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«The End of Oak Street»: Anne Hathaway im Clinch mit Dinos

Die Dinosaurier erobern wieder das Kino. Aber das tun sie ausnahmsweise nicht im Rahmen eines neuen «Jurassic Park»-Nachfolgers, sondern in Form der Sci-Fi-Mystery «The End of Oak Street».

(stk/pch)
Bekam es in ihrer Karriere bislang noch nie mit Dinosauriern zu tun: Anne Hathaway.
Bekam es in ihrer Karriere bislang noch nie mit Dinosauriern zu tun: Anne Hathaway. © © 2024 Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved.

Was für ein Chaos ausbricht, wenn Dinosaurier durch sorglose Genmanipulation zu neuem Leben in der Gegenwart erweckt werden, haben die «Jurassic Park»- und «Jurassic World»-Filme ausführlich gezeigt. Doch wie sieht es aus, wenn sich ein US-amerikanischer Reihenhausgegend urplötzlich bei den Urzeitwesen wiederfindet? Dieser Frage geht der neue Film «The End of Oak Street» (Kinostart: 13. August) nach, in dem sich Ewan McGregor (55) und Anne Hathaway (43) den vielleicht ungewöhnlichsten Eheproblemen aller Zeiten stellen müssen.

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Von der Vorstadtidylle ins Mesozoikum? - Darum geht es

USA in den 1880er Jahren: Ein unerklärliches kosmisches Phänomen katapultiert die komplette Wohnsiedlung der Familie Platt an einen fremden Ort, an dem Dinosaurier an der Spitze der Nahrungskette stehen. Denise (Anne Hathaway), Greg (Ewan McGregor) und die beiden Kinder Brian (Christian Convery) und Audrey (Maisy Stella) finden sich plötzlich von der sicheren Vorstadtidylle in einem lebensgefährlichen Kampf ums Überleben wieder.

Die unbekannte Welt hält etliche Gefahren bereit, gegen die die Platts nur als Einheit bestehen können. Bei der Suche nach einem Ausweg und den ersten Versuchen, sich in der neuen Umgebung zu orientieren, gerät der familiäre Zusammenhalt allerdings mehrfach ins Wanken. Doch nur, wenn sie einander vertrauen und sich den Bedrohungen der prähistorischen Welt gemeinsam stellen, haben sie eine Chance, den Weg nach Hause zu finden.

Der Regisseur weiss, wie Spannung geht

Viele Spielfilme mag David Robert Mitchell (51) zwar noch nicht als Regisseur verantwortet haben. Gleich sein Debüt von 2014 mauserte sich aber zum Klassiker unter Genrefans: Der Horrorstreifen «It Follows», in dem ein durch Geschlechtsverkehr übertragener Dämon Jagd auf Teenager macht, erzeugte mit simplen aber höchst effektiven Mitteln Panik beim Zuschauer.

Bei «The End of Oak Street» - das ist angesichts der Story keine allzu gewagte Prognose - dürfte das Publikum den Horror als weit weniger subtil wahrnehmen.

Schon wieder Dinos?

Die Prämisse ist dagegen in Anbetracht des eingangs erwähnten «Jurassic Park»-Universums gewagt. Haben die Zuschauerinnen und Zuschauer nur ein Jahr nach «Jurassic World: Die Wiedergeburt» schon wieder Lust auf prähistorische Fleischfresser?

Zumal «The End of Oak Street» mit angeblich 85 Millionen Dollar wahrlich kein kleines, aber doch ein deutlich geringeres Budget als die Konkurrenz zur Verfügung hatte. Aber nochmal: Wenn ein Regisseur bewiesen hat, aus jedem ausgegebenen Dollar das Maximum herausholen zu können, dann ist es David Robert Mitchell.

Produziert wurde der Streifen übrigens von J.J. Abrams (60, «Star Wars»), was womöglich ein Stück weit den Sci-Fi- und Mystery-Einschlag erklären dürfte - ebenso wie den 1980er-Retro-Look des Films.

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