Viola Matthäus (38) hat erstmals öffentlich über zwei Fehlgeburten und die Geburt ihrer Tochter gesprochen. Die jüngste Tochter von Lothar Matthäus (65) schildert gemeinsam mit ihrem Ehemann Andreas Gangl (39) in «Bunte» die Jahre vor der Geburt ihrer Tochter Kaia. Das Mädchen kam am 14. Mai zur Welt. «Ich bin überglücklich und geniesse jede Sekunde», sagt Matthäus dem Magazin. «Es ist pure Liebe.»
Sohn starb im fünften Schwangerschaftsmonat
Auf dem Weg zu diesem Mutterglück mussten die Eheleute jedoch viel Schmerz erfahren. «Vor ihr mussten wir zwei Fehlgeburten verkraften. Es waren Zeiten voller Trauer und Zweifel», berichtet Matthäus. Zwischenzeitlich habe sie sogar ganz die Hoffnung verloren, ein Kind zur Welt zu bringen.
Kurz nach der Hochzeit mit Gangl im September 2021 war Matthäus schwanger geworden, schildert sie, doch ihr Sohn starb im fünften Monat. Im Februar 2022 musste sie ihn in einem Wiener Krankenhaus zur Welt bringen, wegen der Corona-Auflagen ohne ihren Mann an ihrer Seite. «Ich war in diesem Moment ganz allein und fühlte mich mit allem, was geschah, völlig überfordert», erinnert sie sich. Es sei die schlimmste Zeit ihres Lebens gewesen.
Zweite Fehlgeburt in der achten Woche
Der Verlust belastete auch ihre Ehe schwer, so Matthäus und Gangl: «Alles fühlte sich schwer und dunkel an.» Das Paar sei sehr unterschiedlich mit der Trauer umgegangen und habe nicht mehr miteinander kommuniziert. Erst eineinhalb Jahre nach dem schweren Verlust, als sie eine feste Ruhestunde für ihren Sohn gefunden hatten, habe das Paar sich wieder angenähert und über eine weitere Schwangerschaft nachdenken können.







