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ESC findet 2027 im bulgarischen Badeort Burgas statt

Der 71. Eurovision Song Contest steigt am Schwarzen Meer: Die bulgarische Küstenstadt Burgas richtet den Wettbewerb aus. Kurz zuvor wurden neue Regeln zum ESC bekannt.

(paf/pch)
Sängerin Dara holte den ESC nach Bulgarien.
Sängerin Dara holte den ESC nach Bulgarien. © imago/Jessica Gow/TT
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Der Eurovision Song Contest 2027 hat seinen Austragungsort gefunden. Die Stadt Burgas an der bulgarischen Schwarzmeerküste setzte sich in der finalen Entscheidung gegen die Hauptstadt Sofia durch. Das gaben die Europäische Rundfunkunion (EBU) und der bulgarische Sender BNT bekannt. Der Mitteilung zufolge steigt das Finale am Samstag, den 15. Mai 2027, in der Arena Burgas. Die Halbfinals finden am 11. sowie am 13. Mai statt.

Die bulgarische Sängerin Dara (27) holte den Wettbewerb in ihr Heimatland. Sie gewann 2026 in Wien mit ihrem Song «Bangaranga» vor Israel und Rumänien.

Das ändert sich beim ESC

Beim 71. ESC gelten dann neue Regeln. Die EBU hat das Mindestalter für die Teilnahme angehoben. Die Musiker müssen zum Zeitpunkt der ersten Probe mindestens 18 Jahre alt sein. Zuvor lag die untere Altersgrenze bei 16 Jahren. Mit der Änderung sollen junge Künstler besser vor dem Druck geschützt werden, der mit dem ESC verbunden ist.

Auch das Regelwerk zu den Live-Auftritten hat sich verschärft. Der Leadsänger muss die Hauptmelodie singen, Begleittracks oder andere vorab aufgenommene Audioelemente «dürfen den Live-Gesang weder ersetzen noch unangemessen unterstützen», teilt die EBU mit. Das solle sicherstellen, dass das Publikum den Leadgesang zu jedem Zeitpunkt höre und die «Integrität jeder Performance» gewahrt werde.

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Tom Neuwirth begeisterte 2014 das ESC-Publikum und die Jury mit seiner Kunstfigur Conchita Wurst und holte den Sieg für Österreich.
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Tom Neuwirth begeisterte 2014 das ESC-Publikum und die Jury mit seiner Kunstfigur Conchita Wurst und holte den Sieg für Österreich. © ddp/Stefan Crämer

Gastgeber muss nicht immer Vorjahressieger sein

Eine grössere Neuerung betrifft den Austragungsort. Bislang galt: Der Sieger holt den ESC im Folgejahr in sein Land. Das muss in Zukunft nicht immer so sein. Ein Land darf den Wettbewerb nicht ausrichten, «wenn ein bewaffneter Konflikt, eine angespannte geopolitische Lage oder eine andere Situation die Sicherheit oder Stabilität seines Staates oder seiner unmittelbaren Region wesentlich beeinträchtigt».

Ist das der Fall, könne die EBU eine Sicherheitsbewertung beauftragen und sich anschliessend mit dem Steuerungskomitee des ESC beraten. Wird gegen das eigentliche Gastgeberland entschieden, bestimmt die EBU eine Alternative.

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