Schlagerstar Jürgen Drews (81) hat sich erstmals öffentlich mit einem Rollator gezeigt. Anlass war am Sonntag ein Empfang im Rahmen von «Klassik am Odeonsplatz» in München, wie die «Abendzeitung» berichtet.
Erster öffentlicher Auftritt mit Rollator: So geht es Jürgen Drews
Jürgen Drews hat sich erstmals öffentlich mit einem Rollator gezeigt. Der an Polyneuropathie erkrankte Schlagersänger gab sich jedoch gelassen und erklärte, den Umständen entsprechend noch fit zu sein.

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Auf die Gehhilfe angesprochen, gab sich der Sänger betont unaufgeregt. «Ich gehe schon noch ganz normal», sagte Drews der Zeitung. «Heute Abend wusste ich nicht, ob wir stehen oder nicht, deshalb habe ich ihn dabei.» Später stellte er ihn laut «Abendzeitung» in einer Ecke ab und verfolgte die Begrüssungsrede im Stehen.
Drews leidet an Polyneuropathie, einer Nervenkrankheit. Zu seinem Zustand sagte der 81-Jährige: «Ich bin den Umständen entsprechend eigentlich noch fit, aber ich springe natürlich nicht mehr so herum wie früher.» Zum Empfang kam Drews nicht allein. Wie schon im Vorjahr erschien der Musiker mit der ganzen Familie. An seiner Seite waren Ehefrau Ramona, Tochter Joelina Drews (30) und deren Partner Adrian Louis.
Rückzug von der Bühne
Wie sehr die Krankheit ihn einschränkt, hatte Drews bereits im Herbst 2025 im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news geschildert. Schmerzen bereite ihm die Polyneuropathie zwar nicht, doch lange stehen oder gerade gehen falle ihm schwer. Von der grossen Bühne hatte er sich schon 2022 aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen, seither tritt er nur noch selten auf.
Mit dem Älterwerden geht der Sänger offen um. «Alt werden ist scheisse», sagte er damals, betonte zugleich aber, wie dankbar er sei, dieses Alter überhaupt erreichen zu dürfen. Heute lebt Drews mit seiner Ehefrau Ramona und Tochter Joelina in München.
Dass Joelina wieder nach München gezogen ist, war für sie eine Herzensangelegenheit, wie sie im Interview mit «Brisant» erklärte: «Erstens ist mein Papa natürlich nicht mehr der Jüngste und so kann ich wirklich immer, wenn ich zu Hause bin, für ihn da sein. Für meine Mama ebenso. Und das ist einfach super schön, weil wir auch mittlerweile spontan Dinge unternehmen können.»
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