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«Die Polizistin»: Thelma Buabeng ermittelt im September wieder

Als erste Schwarze Hauptdarstellerin einer titelgebenden Ermittlerin im deutschen Krimi schrieb Thelma Buabeng Fernsehgeschichte. Im September kehrt sie als Gloria Acheampong zurück: Im zweiten Film der ZDF-Reihe «Polizistin» führt ihr neuer Fall sie mitten ins Frankfurter Bahnhofsmilieu.

(ili/pn)
Schauspielerin Thelma Buabeng freut sich auf ihren neuen Fall im ZDF-Krimi «Die Polizistin».
Schauspielerin Thelma Buabeng freut sich auf ihren neuen Fall im ZDF-Krimi «Die Polizistin». © imago/BREUEL-BILD/Jason Harrell

Mit ihrem ersten Fall schrieb Thelma Buabeng (45) Fernsehgeschichte: Als erste Schwarze Hauptdarstellerin übernahm sie in einer deutschen Krimireihe die Rolle der titelgebenden Ermittlerin. Im Herbst kehrt die 45-Jährige in der ZDF-Reihe «Die Polizistin» auf den Bildschirm zurück - als BKA-Fallanalytikerin und Sonderermittlerin Gloria Acheampong.

Nach dem Auftaktfilm «Die Polizistin und die Sprache des Todes» wird die Reihe mit «Die Polizistin und die Todesstille» fortgesetzt. «Am 21. September wird der Film im ZDF ausgestrahlt», kündigt Buabeng im Gespräch mit spot on news am Rande des Filmfests München den voraussichtlichen Ausstrahlungstermin an. Der zweite Fall führt ihre Figur an einen neuen Schauplatz: Verraten könne sie bereits, «dass es diesmal im Frankfurter Bahnhofsmilieu spielt».

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Karriere nach dem «Tatort»: Das wurde aus den Kommissaren

Sebastian Bezzel oder Andrea Sawatzki konnten sich nach ihrem Aus als «Tatort»-Kommissare in anderen erfolgreichen Rollen etablieren. Das gelang auch anderen Ex-Sonntagskrimi-Stars.
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Sebastian Bezzel oder Andrea Sawatzki konnten sich nach ihrem Aus als «Tatort»-Kommissare in anderen erfolgreichen Rollen etablieren. Das gelang auch anderen Ex-Sonntagskrimi-Stars. © ARD Degeto/BR/Bernd Schuller / SWR/Zum Goldenen Lamm/Britta Krehl

Thelma Buabeng ist «sehr stolz» auf «Die Polizistin»

«Das Besondere an meiner Figur ist, sie wird quasi immer an die Orte geholt, wo es gerade brenzlig ist. Ich bin nie an einem Ort, das heisst, in jeder Folge werde ich in einer anderen Stadt sein», erklärt sie das besondere Konzept der Reihe.

Bereits zum Auftaktkrimi, der im September 2024 ausgestrahlt wurde und fast sechs Millionen Zuschauer erreichte, hatte Buabeng spot on news erklärt, wie viel ihr die Rolle bedeutet: «Bisher dachte ich immer, wenn man es als Mensch mit Migrationshintergrund und in meinem Fall als Schwarze Frau im deutschen Fernsehen geschafft hat, ist man ‹Tatort›-Kommissarin. Und jetzt habe ich sogar quasi meinen eigenen ‹Tatort› bekommen. Darauf bin ich wirklich sehr stolz.»

Gerade die wechselnden Drehorte machen für Buabeng den Reiz der Reihe aus. Frankfurt habe sie als «kölsch-rheinisches Mädchen» bereits gut gekannt, weil dort Freunde leben. «Frankfurt ist so eine wunderschöne Stadt», schwärmt sie. Gleichzeitig freue sie sich darauf, durch die Dreharbeiten immer wieder neue Städte kennenzulernen.

Gebürtige Ghanaerin engagiert sich für Inklusion

Buabeng besuchte am Montagabend die Peugeot BVC Casting Night 2026 im Münchner Yacht-Club in Starnberg. Im Rahmen des Filmfests München kamen dort zahlreiche Schauspielerinnen und Schauspieler sowie Vertreter der Filmbranche zusammen. Zu den Gästen zählten unter anderem Axel Milberg, Désirée Nosbusch, Götz Otto, Max von der Groeben, Yvonne Catterfeld, Hannes Jaenicke, Nina Kunzendorf, Kai Wiesinger und Bettina Zimmermann.

Neben ihrer Arbeit vor der Kamera engagiert sich Thelma Buabeng auch für mehr Vielfalt in der Filmbranche. Tagsüber hatte die gebürtige Ghanaerin als Moderatorin ein neues Filmförderungs-Tool für mehr Inklusion, das OMNI Inclusion Data Tool, vorgestellt.

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