Am 12. August war es wieder an der Zeit für eine Abendausgabe des ZDF-Hits «Bares für Rares». Der Moderator Horst Lichter (64) begrüsste in der XXL-Sendung vom Mittwochabend nicht nur die für «Mord auf Ex» bekannten Podcasterinnen Leonie Bartsch (geb. 1994) und Linn Schütze (geb. 1996).
Die Expertin Wendela Horz (56) sorgte bei der Begutachtung des von den beiden mitgebrachten Gegenstands auch für Trödel-True-Crime-Feeling. Zuvor gab es allerdings eine kurze Unterbrechung.
XXL-Ausgabe mit Zwischenspiel
Noch bevor die meisten guten Stücke des Abends genauer vorgestellt werden konnten, schaltete das ZDF gegen 20:24 Uhr für Live-Bilder von einem Naturschauspiel nach Mallorca. Der den meisten Zuschauerinnen und Zuschauern wohl durch die «Terra X»-Reihe bekannte Harald Lesch (66) berichtete mit Co-Moderatorin Jasmina Neudecker (geb. 1987) von der Sonnenfinsternis auf der Baleareninsel. Nach eindrucksvollen Szenen übergaben die beiden aber schon gegen 20:35 Uhr wieder an Lichter für die voraufgezeichnete XXL-Ausgabe.
Nach einem kurzen Kriminalfall-Quiz stellte dieser später in der Sendung das True-Crime-Duo der Expertin vor. Aus dem einstigen Besitz der leider in diesem Jahr verstorbenen Grossmutter von Leonie Bartsch brachten die beiden ein besonderes Schmuckstück mit.
«Haben wir doch ein wahres Verbrechen mitgebracht?»
«Von meiner Oma jedenfalls die Oma hatte das schon», erläuterte Bartsch. «Das war anscheinend mal ein Amulett oder so, hat meine Mama erzählt.» Horz kam dem Geheimnis schnell auf die Spur. Das Schmuckstück verwies mit allerhand Details «schon einmal grob ins 19. Jahrhundert», stellte sie direkt fest und präzisierte den Herstellungszeitraum auf die 1880er-Jahre. Die Rückseite wies darauf hin, dass es sich ursprünglich nicht um einen Anhänger gehandelt habe, sondern um eine Brosche.
«So, was habe ich gefunden auf der Rückseite? Blut», teilte Horz mit und fragte: «Was ist hier passiert?» Die Podcasterinnen wurden sofort hellhörig. «Haben wir doch ein wahres Verbrechen mitgebracht?», fragte Schütze strahlend. «Das kann man noch erkennen?», konnte Bartsch kaum glauben.
Die Expertin zeigte auf zwei kleine Flecken, gab allerdings Entwarnung. Vermutlich habe sich die ehemalige Besitzerin einst an der Nadel gestochen «und vielleicht aus Wut darüber hat sie hier den Haken mit der Nadel abgerissen». Das könne sie natürlich nicht eindeutig bestätigen, der Haken sei aber abgerissen worden.
Das «zum grossen Teil» von Hand gemachte Stück zeigt auf der Vorderseite einen kleinen Schutzengel und «der hatte also seine Arbeit zu erledigen», kommentierte Horz. Das Engelchen habe auf die Frauen der Familie ja offensichtlich gut aufgepasst. Das Motiv der Kamee sei nicht aus Stein, sondern aus einer Sardonischen Muschel geschnitzt worden und stamme ursprünglich aus Italien.







