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Anne Wünsche über Pocher-Eklat: «Das war nichts Geplantes»

Auf der Geburtstagsparty von Katja Krasavice sind Anne Wünsche und Oliver Pocher aneinandergeraten. Nun schildert die Influencerin, wie es zu der Eskalation kam - und warum sie sich davon den Abend trotzdem nicht verderben liess.

(jom/pch)
Oliver Pocher und Anne Wünsche waren beide auf die Geburtstagsfeier von Katja Krasavice eingeladen.
Oliver Pocher und Anne Wünsche waren beide auf die Geburtstagsfeier von Katja Krasavice eingeladen. © Imago images/Eventflash / Imago Images/Eventflash

Bei der Geburtstagsparty von Katja Krasavice (30) kam es am Montagabend in Berlin zum direkten Aufeinandertreffen von Anne Wünsche (34) und Oliver Pocher (48). Vor zahlreichen Gästen gerieten die Influencerin und der Comedian lautstark aneinander. Wie es zu der Auseinandersetzung kam, schildert Wünsche nun selbst in einem Statement. Für die beiden war es das erste persönliche Treffen seit dem Urteil des Landgerichts Hamburg in ihrem Rechtsstreit.

«Ignorieren, Abend geniessen, fertig»

Dass auch Pocher zu den Gästen zählen würde, hatte Wünsche nach eigenen Angaben nicht erwartet. Nach dem ersten Schreck sei ihr Vorsatz für den Abend jedoch schnell klar gewesen: «Ignorieren, Abend geniessen, fertig.»

Ganz so einfach sei das allerdings nicht gewesen. «Im Laufe des Abends kam dann aber mehr hoch, als ich gedacht hätte», so die 34-Jährige. Irgendwann habe sie ein Video gedreht, in dem sie Pocher den Mittelfinger zeigt. Geplant gewesen sei das nicht: «Das war ein spontaner Moment, Emotionen, ein paar Drinks, und dann passiert sowas.»

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Neues Format «Dschungel Divas»: Diese Kandidatinnen sind dabei

Eine Mischung aus dem Dschungelcamp und «Villa der Versuchung» bringt Sat.1 an den Start: In der neuen Show «Dschungel Divas» kämpfen zehn Reality-Bekanntheiten im kolumbianischen Dschungel um bis zu 200.000 Euro (ab 3. August montags, 22:55 Uhr, Sat.1 und Joyn).
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Eine Mischung aus dem Dschungelcamp und «Villa der Versuchung» bringt Sat.1 an den Start: In der neuen Show «Dschungel Divas» kämpfen zehn Reality-Bekanntheiten im kolumbianischen Dschungel um bis zu 200.000 Euro (ab 3. August montags, 22:55 Uhr, Sat.1 und Joyn). © Joyn/Rico Güttich

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«Diese Frage war mir schlicht zu viel»

Als Pocher bemerkte, dass Wünsche ihn filmte, habe er reagiert. «Er kam mit seiner Kamera und Mikro auf mich zu», berichtet die Influencerin. Seine Frage, was er «jetzt getan» habe, habe sie nach eigener Aussage endgültig aufgebracht. «Bei jemandem, der eine der tiefsten Narben in meinem Leben hinterlassen hat, war mir diese Frage schlicht zu viel.» Am liebsten hätte sie ihm ihr Glas Wein über den Kopf geschüttet, erzählt Wünsche. Stattdessen habe sie versucht, sich der Situation zu entziehen. «Aber er kam immer hinterher.»

Wütend gemacht habe sie vor allem, dass Pocher aus ihrer Sicht bis heute nicht begriffen habe, welche Folgen seine öffentlichen Aussagen für sie hatten. «Ich kannte ihn nicht persönlich und trotzdem hat das, was er damals gesagt hat, einen Teil meines Lebens zerstört.» Die Geburtstagsfeier liess sie sich davon trotzdem nicht verderben: «Von solchen Leuten lasse ich mir doch nicht den Abend kaputtmachen.»

Pocher wirft ihr Provokation vor

«Bild» war bei der Party vor Ort. Dem Bericht zufolge ging Pocher gemeinsam mit einem Kamerateam auf Wünsche zu und wollte ihr das Handy abnehmen, die Diskussion wurde zunehmend hitziger. Nach dem Wortgefecht habe Pocher den Saal verlassen, Wünsche sei geblieben. Der Comedian sieht sich in der Rolle des Provozierten. «Es wäre einfach gewesen, sich auch ohne Kamera mal auszusprechen», sagte er laut «Bild». Mit einem Mittelfinger gefilmt und beschimpft zu werden, sei «keine Art».

Der Konflikt begann 2020

Ausgangspunkt war Pochers Instagram-Format «Bildschirmkontrolle». Dort hatte der Komiker 2020 behauptet, Wünsche habe Follower, Likes und Kommentare gekauft. Die Influencerin ging juristisch dagegen vor.

Im Zivilverfahren entschied das Landgericht Hamburg Ende November 2025, dass Pocher die strittigen Behauptungen zu unterlassen habe. Bei einem Verstoss drohen ihm bis zu 250.000 Euro Ordnungsgeld oder Ordnungshaft. Schadensersatz sprach das Gericht Wünsche nicht zu. Ein Strafverfahren wegen übler Nachrede wurde gegen eine Geldauflage von 15.000 Euro eingestellt.

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