Besondere Ehre für den deutschen Ausnahmeregisseur Werner Herzog (83). Beim Filmfestival von San Sebastián wird er den Ehrenpreis erhalten, den Donostia-Award für sein Lebenswerk. Das gab das Festival auf seiner Webseite bekannt. Zu Preisträgern und Preisträgerinnen vergangener Jahre zählen unter anderem Jennifer Lawrence, Cate Blanchett und Pedro Almodóvar.
Die Auszeichnung wird Herzog während der Eröffnungsgala des Festivals am 18. September verliehen. Sein neuer Film «Bucking Fastard» wird in San Sebastián ebenfalls aufgeführt.
Werner Herzog schuf «aussergewöhnliches Werk»
Die Festivalleitung bezeichnet Herzog in der Mitteilung als «eine der einflussreichsten Persönlichkeiten des zeitgenössischen Kinos». Er habe «ein aussergewöhnliches Werk - rund 80 Filme - geschaffen, das von Obsession, Extremsituationen und den Widersprüchen der menschlichen Natur geprägt ist».
Herzog, der sowohl Dokumentar- als auch Spielfilme inszeniert, ist in den 1970er Jahren durch seine Zusammenarbeiten mit Klaus Kinski international bekannt geworden - beginnend mit «Aguirre, der Zorn Gottes» aus dem Jahr 1972. Weitere Stationen der Zusammenarbeit der zwei «liebsten Feinde»: «Nosferatu - Phantom der Nacht», «Fitzcarraldo» und «Cobra Verde».
Auch Dokumentarfilme wie «Grizzly Man» oder die Vulkan-Doku «In den Tiefen des Infernos» inszenierte Herzog.







