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Südafrikas WM-Spieler Jayden Adams stirbt mit 25 Jahren

Der südafrikanische Nationalspieler Jayden Adams ist mit 25 Jahren gestorben. Wenige Wochen zuvor hatte er bei der WM 2026 alle drei Gruppenspiele seines Landes bestritten. Die Todesursache ist offen.

(mia/pn)
Der südafrikanische Nationalspieler Jayden Adams ist mit 25 Jahren gestorben.
Der südafrikanische Nationalspieler Jayden Adams ist mit 25 Jahren gestorben. © Andrew Surma / ddp/Sipa USA
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Der südafrikanische Fussballprofi Jayden Adams ist im Alter von 25 Jahren gestorben. Bekannt gab den Tod die südafrikanische Spielergewerkschaft SAFPU am Samstag, 11. Juli, in einer Mitteilung auf der Plattform X. Erst wenige Wochen zuvor hatte Adams bei der Weltmeisterschaft 2026 für die Nationalmannschaft Bafana Bafana auf dem Platz gestanden.

«Die südafrikanische Spielergewerkschaft (SAFPU) ist zutiefst erschüttert über den viel zu frühen Tod von Jayden Adams, Mittelfeldspieler von Mamelodi Sundowns und Bafana Bafana», hiess es in der Erklärung. Sein Tod sei ein unermesslicher Verlust für seine Familie, seine Mannschaftskollegen, seine Vereine, die Fussballwelt und das ganze Land.

Gewerkschaft würdigt sein Vermächtnis

Weiter schrieb die Gewerkschaft: «Der Tod hat uns auf grausame Weise einen der Unseren genommen. Er hat unserer Nation einen bemerkenswerten Fussballer geraubt, doch das Vermächtnis, das Jayden Adams hinterlässt, wird er ihr niemals nehmen können.» Man werde seine Bescheidenheit, sein aussergewöhnliches Talent und den Stolz, mit dem er Südafrika vertreten habe, für immer in Erinnerung behalten. Während des gesamten Turniers habe Adams die Hoffnungen des Landes mit Stolz, Mut und grossem Einsatz vertreten.

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Vom Nachwuchstalent zum Nationalspieler

Adams war der erste Akademie-Absolvent des Stellenbosch FC, der im August 2020 einen Profivertrag unterschrieb. Bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko kam er in allen drei Gruppenspielen zum Einsatz. Beim 0:2 gegen Mexiko und beim anschliessenden 1:1 gegen Tschechien stand er in der Startelf, beim 1:0-Sieg über Südkorea wurde er eingewechselt. Im Sechzehntelfinale, das Südafrika mit 0:1 gegen Kanada verlor, gehörte er zum Kader, blieb aber ohne Einsatz.

Sportminister spricht von tiefem Schock

Auch Südafrikas Minister für Sport, Kunst und Kultur, Gayton McKenzie, meldete sich in einer Mitteilung in den sozialen Medien zu Wort. Mit tiefem Schock und schwerem Herzen habe er vom Tod des Spielers erfahren. Der südafrikanische Fussball habe eines seiner hellsten jungen Talente verloren, die Nation trauere gemeinsam mit der Familie, den Mannschaftskollegen und den Millionen Fans, die miterlebt hätten, wie Adams vom vielversprechenden Akademietalent zum A-Nationalspieler heranwuchs.

McKenzie machte zudem öffentlich, dass Adams' Grossmutter nur wenige Stunden vor dem Gruppenspiel gegen Tschechien am 18. Juni in Atlanta gestorben war. Ihm sei aufgefallen, wie ungewöhnlich still Jayden in der zweiten Halbzeit auf der Bank gewirkt habe, nachdem er ausgewechselt worden war. Erst danach habe man erfahren, dass er an jenem Tag mit der frischen Trauer um seine Grossmutter Marianna auf dem Feld gestanden hatte. Sie war nur Stunden vor dem Anpfiff gestorben.

Todesursache noch nicht bestätigt

Die Todesursache ist nach Angaben des Ministers noch nicht bestätigt. McKenzie bat die Öffentlichkeit, Zurückhaltung und Mitgefühl zu wahren und auf Spekulationen zu verzichten, solange die Familie und Mamelodi Sundowns den Raum und die Privatsphäre erhielten, die sie in dieser überaus schweren Zeit benötigten.

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