Familie, Freunde, Fans und Musikstars trauern um William Orbit (1956-2026). Wie am 7. August 2026 bekannt wurde, ist der britische Musikproduzent, Musiker und mehrfache Grammy-Preisträger bereits vor rund zwei Wochen verstorben. Eine Todesursache wurde nicht mitgeteilt.
In tiefer Trauer müssen die Angehörigen und Freunde mitteilen, dass Orbit am 23. Juli 2026 in seinem Zuhause verstorben ist, heisst es in einem kurzen Statement auf dem Instagram-Profil des Produzenten. «Wir sind zutiefst traurig über seinen Tod. Er wird uns und so vielen, deren Leben er durch seine Musik, seine Freundschaft und seine Güte berührt hat, sehr fehlen», steht in der Mitteilung weiter. Es werde darum gebeten, die Privatsphäre seiner Familie und engen Freunde in dieser schweren Zeit zu respektieren.
Auch für Remixe bekannt, arbeitete Orbit während seiner jahrzehntelangen Karriere mit zahlreichen Musikgrössen zusammen. Zu seinen grössten Erfolgen zählten Kollaborationen mit Madonna (67), der «Queen of Pop». Orbit war um die Jahrtausendwende und bis Mitte der 2000er-Jahre insgesamt sieben Mal für einen Grammy, einen der wichtigsten Preise der Musikindustrie, nominiert.
Drei Mal konnte er die Trophäe durch seine Zusammenarbeit mit Madonna gewinnen - darunter für «Ray of Light» als «Best Dance Recording» und für das gleichnamige Album aus dem Jahr 1998 als bestes Pop-Vocal-Album. Die Platte war damals auch als «Album of the Year» nominiert. Daneben arbeitete er etwa mit Blur an deren Album «13», mit Britney Spears (44) am Song «Alien», mit U2 am Lied «Electrical Storm» oder an Pinks (46) «Feel Good Time».
«Ein Wegbereiter und ein Gentleman»
In den Kommentaren zu der Mitteilung nahmen bereits in den ersten Stunden nach Veröffentlichung zahlreiche Menschen Abschied. «Es war mir solch eine Ehre, mit diesem grossartigen Mann zusammengearbeitet zu haben», schrieb etwa Mel C (52) von den Spice Girls.







