Fotografieren verboten: Dieser Hinweis steht seit wenigen Tagen an mehreren Zäunen rund um das Eton College. Zudem wird man auf entsprechenden Schildern auf dem Gelände und in den angrenzenden Strassen aufgefordert, die öffentlichen Fusswege nicht zu verlassen. Das berichtet das Magazin «Town & Country» unter Berufung auf lokale Medien. Demnach wurden die Hinweistafeln erst in dieser Woche angebracht.
Der Anlass liegt nahe: Im kommenden Monat beginnt Prinz George (13) an der Eliteschule in Berkshire. Der älteste Sohn von Prinz William (44) und Prinzessin Kate (44) wird dort wie sein Vater im Internat wohnen und nur an festgelegten Wochenenden sowie in den Ferien nach Hause in die nahe gelegene Forest Lodge kommen.
Möglichst viel Privatsphäre
Für Royal-Kommentatorin Kinsey Schofield ist genau das öffentliche Fotografieren das Problem. «Die grösste Herausforderung werden nicht die Noten sein und auch nicht die Frage, ob er Freunde findet. Es wird darum gehen, Prinz Georges Privatsphäre mit der Realität in Einklang zu bringen, dass jeder Mitschüler TikTok hat», sagte sie «Page Six». William und dessen Bruder Harry (41) seien in Eton gewesen, bevor soziale Medien die Jugend umkrempelten. «George wird diesen Luxus nicht haben.»
Schutz bedeute deshalb längst nicht mehr nur, jemanden körperlich abzuschirmen. Georges Sicherheitsapparat werde ausgefeilter arbeiten als der seines Vaters, so Schofield, «auch wenn er darauf angelegt ist, weitgehend unsichtbar zu bleiben». Bei William funktionierten die Massnahmen damals: Aus seinen Schuljahren existieren kaum Bilder aus dem Alltag.
Seit 2024 dürfen die Schüler im ersten Jahr am Eton keine Smartphones besitzen, wie der «Telegraph» berichtete. Stattdessen bekommen sie einfache Tastenhandys ohne Internetzugang, mit denen sie ausserhalb der Unterrichtszeiten telefonieren und schreiben können.







